Geschichte deS Stadtteils Phenix

 

Jahr:  2052

 

Ort:  Fiktive Stadt namens 'Capadonia‘ auf der Erde, gespielt wird im Stadtteil 'Phenix'

Nach dem langen Aufbau der Stadt ist nun das komplette Stromnetz und die Wasserversorgung ist wieder funktionsfähig 

Es gibt auch wieder Telefonnetz und Internet.

Benzin und andere Treibstoffe sind aufgrund mangelnder Förderung sehr knapp. Sie sind äußerst schwer zu bekommen und stehen in erster Linie Militärischen Einrichtungen zur Verfügung.

 

Der Schleier:

Während des Krieges auf der Erde, in dem die Dämonen begonnen hatten offen gegen die Menschen zu agieren, erschufen die Engel (Sentinel) einen magischen Schleier, welcher die Portale geschlossen hält, damit keine weiteren Dämonen oder andere Rassen auf die Erde dringen können.

Dieser unterbindet auch die Flugfähigkeit sämtlicher Rassen.

Doch auch der Tageszyklus wird durch diesen beeinflusst, so dass es auf der Erde nur noch Dämmerung und Nacht gibt (ca. 16 Std. Dämmerung und 8 Std. Nacht)

In manchen Teilen der Welt ist Anbau von Pflanzen möglich und die Wälder haben sich erhalten, viele anderen Pflanzen haben sich entweder an das Schattendasein gewöhnt oder sind kümmerlich eingegangen. Riesige Gewächshäuser mit UV-Lampen sorgen für Nahrungsnachschub.

Der Schleier unterbindet nicht nur jegliches direkte Sonnenlicht, ähnlich einer sehr, sehr dichten Wolkenschicht, sondern natürlich auch den Mondschein. Das gilt auch für Vollmond, der Schleier lichtet sie nie! (Ausnahme: Er wird durch ein aufwändiges magisches Ritual kurzzeitig zerrissen und auch das geht nur für wenige Momente.)

 

Das Zusammenleben:

Die Sentinel kamen am Ende des 15jährigen Krieges auf die Erde und begannen diesen zu unterdrücken. Sie zwingen seitdem die verschiedenen Rassen zu einem einigermaßen 'gesittetem' Zusammenleben, da keiner von diesen durch die verschlossenen Portale einen Weg zurück hat. Die Engel treten auch als 'Ordungshüter' auf, ihr Wort sollte Gesetz sein. 

So ist es auch allgemein geduldet, dass man Tür an Tür mit anderen Rassen lebt - auch wenn es den wenigsten Einwohner schmeckt. Intrigen und Kleinkriege im Hintergrund sind also an der Tagesordnung.

 

Da die Rassen derzeit keine Möglichkeit haben aus den Portalen zu fliehen, integrieren sie sich so gut sie können, auch wenn es bei den meisten nur 'oberflächlich' ist. 

Jeder Mensch auf der Erde weiß, dass es Wesen gibt, die gefährlich sind. Auch wenn in wenigen Landstrichen der Welt alles friedlich zugeht. Jeder hat im Fernsehen schon Bilder gesehen von Engeln die mit Dämonen kämpfen.

In manchen Teilen der Länder herrscht das Militär vor, in anderen wiederum geht alles schon einen sehr gesitteten Gang. Phenix/Capadonia hingegen liegt in einem eher "verruchten" Teil des Landes. Wer hierher kommt hat entweder gute Gründe oder ist auf Gefahren eingestellt.

 

Was bisher in Phenix geschah:

Die Lage schärfte sich auf den Straßen wieder zu.  Auseinandersetzungen zwischen den Dämonen und den Sentinel standen an der Tagesordnung. Nachdem dies zunehmend Opfer gefordert hatte, schaukelte sich das Ganze hoch und es brachen Aufstände aus. Das Stadtbild hatte sich maßgeblich verändert, viele Gebäude waren diesen Kleinkriegen zum Opfer gefallen oder beschädigt worden. Die Engel hatten vergebens - da sie in der Unterzahl waren - versucht, das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse wieder herzustellen. Es gelang ihnen nicht und so war es nur eine Frage der Zeit, bis sich das Böse durchgesetzt hatte. Durch die Verbindung zwischen den Dämonen und Vampiren hatte das Böse mit Leichtigkeit die Oberhand gewonnen. Selbst durch einige abtrünnige Schwarzmagier bekamen sie Unterstützung. 

 

Nun aber wurde gemunkelt, dass der Dämonenfürst die Stadt verlassen hat, vielleicht weil es ihm gelungen war was er wollte: die Stadt ins Chaos zu stürzen.

 

Jedoch hatte niemand in der Stadt die Gesichter derjenigen je gesehen, die dafür gesorgt hatten, dass sich nicht nur der Schleier verdichtet hatte, sondern die ganze Stadt in einen dichten Nebel hüllte, um das letzte abendliche Licht noch aus jener zu bannen.

Der Herbst hatte Einzug in die Stadt gehalten und sich auf die Gemüter der meisten Bewohner gelegt.

Es war eine bedrückte Stimmung, zu wissen, dass dunkle Mächte die Stadt für sich eingenommen hatten und mit den Bewohnern im Geheimen ihre Spielchen trieben und diese kaum dagegen etwas ausrichten konnten.

Die Stadt also - in fester Hand der Finsteren - die Leid und Elend über die Menschen und andere Wesen brachten, die sich ihnen nicht anschlossen - versank in Stille und Lethargie.

 

Leid, Hass, Zwietracht und Angst, ebenso wie tiefste Dunkelheit bringt immer strahlende Helden hervor, die sich für andere dem Kampf stellen. So gab es zum Beispiel wenige Menschen die sich dazu entschlossen, die Monster zu jagen - Eine Loge der Jäger hatte sich gebildet. 

Engel und Mystiker waren einen Pakt eingegangen um sich dem Elend entgegen zu stellen und gegen die dunklen Mächte zu intervenieren.

Die Lykaner wurden die heimlichen Beschützer der Stadt. 

 

Doch hatten alle Rassen gemein, dass durch die Menschen und vor allem die Jäger, die sich anfingen aufzulehnen und andere Wesen zu jagen, sie sich öffentlich nicht mehr zeigen konnten, egal welcher Gesinnung sie waren.  

Dazu kamen Abtrünnige auf beiden Seiten.  So verfielen manche Engel dem Wahn und verloren ihre Flügel.

Dämonen kämpften für die Menschen.

Vampire verfielen in Depressionen, weil sie keine Menschen mehr töten wollten.

Selbst Mystiker verloren den Glauben an Gaia und somit auch ihre Seele und wurden durchflutet von schwarzer Energie. 

 

Niemand also konnte mehr durch all die Einflüsse vorhersehen, wer welcher Gesinnung treu war. 

 

Nur eines stand fest: die Dunklen Wesen waren, ob dem ganzen Leid, unheimlich mächtig geworden, doch bei weitem nicht unverwundbar.

Dennoch hielten und halten sie die Stadt weiterhin eisern in den Händen. Eine Situation, vergleichbar mit dem kalten Krieg nur auf einer anderen Ebene - nämlich weniger um Ländereien und Städte, sondern mehr um die Gedanken und den Glauben eines jeden Bewohners.

 

Was seit ihr........?

Welche Gesinnung lebt in euch?

Seit ihr den dunklen Mächten schon verfallen oder wehrt ihr euch?

Seit ihr gänzlich neutral oder lockt euch der Ruf nach Macht?

Oder wollt ihr wieder Licht ins Dunkel bringen?

Wie entscheidet ihr euch?

Wie lebt ihr hier?

Habt ihr Angst oder wehrt ihr euch?

 

 

Euer Dawn Team, Lamenius und Miguel

 

 

 

 

Zusätzliche Hintergrundinfos: 

Schlagzeilen/Zeitraffer:

 

01.03.2029:

Die Sonne verdunkelte sich, doch wurde es aus unerklärlichen Umständen nicht kälter.

Es gab keinen wirklichen Tag mehr, keine wirkliche Nacht. 

Es war immer Dämmerung, egal um welche Uhrzeit, egal zu welchem Tag.

 

13.03.2029:
Auf der ganzen Erde entstanden wie aus dem Nichts dämonische Portale und eine Invasion wurde losgetreten, welcher die Menschheit nichts entgegen zu setzen hatte.

 

31.03.2029:
Das Weiße Haus, der letzte menschliche Widerstand, ist gefallen und die übrige Menschheit wurde versklavt oder getötet.

 

17.04. 2029:
Vampirische Portale entstanden, jene wollten vermutlich etwas vom Kuchen der versklavten Menschheit abhaben und es begann ein Krieg zwischen den Vampiren und den Dämonen.

 

19.04.2029:
Lykanische Portale entstanden und man munkelt dass jene die Gunst der Stunde, den Krieg zwischen Dämonen und Vampiren, nutzen wollten um sich ihrer Erzfeinden zu entledigen.

 

07.10.2029:
Uralte Schriften sind bei Ausgrabungen einer kleinen Menschenmenge in die Hände gelangt, es wurde der Orden der Mystiker gegründet, welcher sich rasch vermehrt und man sagt ihnen nach, sie würden magische Fähigkeiten besitzen.

 

31.10.2029:

Ein 15 jähriger Krieg begann, es gab zahlreiche Verluste auf allen Seiten. 

 

01.05.2044:

Weitere Portale öffneten sich und die Sentinels schafften es, die Portale zu schließen, sowie einen Waffenstillstand aller Parteien zu erzwingen.

 

02.07.2044

Die Sentinal traten als Ordnungshüter in Erscheinung und sorgen seither dafür, dass sich alle Fraktionen an Regeln halten, die ein einigermaßen "normales" Zusammenleben aller ermöglichen würde. 

 

Sommer 2050

Dämonen und Vampire im Randbezirk Phenix haben sich zusammengeschlossen. Die Unruhen waren kurz aber heftig und haben den Stadtteil teilweise zerstört. 
Nach zwei Wochen gelang es den Sentinal gemeinsam mit den Lykanern und Mystikern die Stadt wieder zu 'befrieden'.

Seit dem herrscht ein recht zerbrechliches Gleichgewicht, bei dem es immer wieder zu kleineren Unruhen kommt.